Unsere Titel aus dem Bereich ›Tunesische Literatur‹

Das Gebet der Vögel

Abdeljalil Daikhi

„Das Gebet der Vögel“ präsentiert einen Zugvogel, der aus Eritrea über den Sudan nach Deutschland kam, aber im Gegensatz zu seinen zoologischen Verwandten nicht hin- und herfliegen kann, denn er kam als Asylant. Die Vogelperspektive eröffnet eine vollkommen neue Sicht…

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Tunesische Märchen

Hans Stumme

Bereits 1893 verzauberte Hans Stumme mit seinen „Tunesischen Märchen“ die deutsche Leserschaft. Und welche Erzählung könnte die Geschichte, die Traditionen, das Lebensgefühl, die Hoffnungen und das Zusammenleben eines Volkes fantasievoller und spannen-der darstellen als ein Märchen? Doch nicht nur Unterschiede,…

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Das Feuer und die Ewigkeit

Mohamed Ben Salah

„Ich wurde der Dichter müde, der alten und der neuen: oberflächliche sind sie mir alle und seichte Meere. Sie dachten nicht genug in die Tiefe: darum sank ihr Gefühl nicht bis zu den Gründen. Etwas Wollust und etwas Langeweile: das…

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Humanismus und Interkulturalität

Mohamed Turki

Nach dem angekündigten „Tod des Menschen“ durch den Strukturalismus im vorigen Jahrhundert und im Zuge der neuen Entwicklung in Bereichen der Genforschung und Biotechnologie, stellt sich nun die Frage nach der Sinnhaftigkeit bestimmter Wertvorstellungen und Normen, die als universal gelten….

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Und es sprach Abu Hurairata …

Mahmoud Messadi

„Abu Hurairata stellt eine Gefahr dar für deine Zufriedenheit und Gelassenheit. Erbarmungslos setzt er dich einem Verhör aus, fragt nach dem Sinn deiner Existenz, und seine Fragen sind konsequent und ohne Mitleid, denn sie berühren die Grundpfeiler des Lebens. Sie…

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Die Genese des Vergessens

Mahmoud Messadi

Die Genese des Vergessens ist eine symbolische und metaphernreiche Erzählung, die in ihrem Stoff unverkennbare Berührungen mit der literarischen europäischen sowie der orientalischen Tradition aufweist. Züge der existentiellen Philosophie, faustische Aspekte sowie Merkmale gnosistischen und manichäistischen Denkens liegen hier nah….

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Der Staudamm

Mahmoud Messadi

Das Experiment Ghailans stellt, meines Erachtens, keineswegs eine nichtige Lebenserfahrung dar, die sich in Absurdes verkehrt. Auch sind seine Anstrengungen nicht die eines Lebenden, dessen Bemühungen bar jeglicher Weisheit und Finalität bleiben. Wozu ich eigentlich Ghailan und Maimuna bringen wollte…

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